Freitag, 26. April 2013,
20.30 Uhr 

EUR 20.- / 15.-
Francis Hime Quartet
Francis Hime (p), Olivia Hime (voc), Claudio Wilner (dr, perc), Paulo Morello (g)

Olivia und Francis Hime

Einmal mehr entfĂŒhrt ein Konzert im „Birdland“ auf direktem Weg in sĂŒdliche Gefilde. Mit warmen Harmonien und anregenden Rhythmen will das erlesene Quartett um Francis Hime das Publikum im Geiste an die Copacabana, in die magische Welt der Sambas, Bossa, Rumbas geleiten. Hime, dessen singende Frau Olivia, der temperamentvolle Perkussionist Claudio Wilner und der nicht nur in Neuburg immer wieder gern gesehene und gehörte „bayerische Brasilianer“ Paulo Morello an der Gitarre betĂ€tigen sich dabei als musikalische FremdenfĂŒhrer. Ein Unterfangen, das angesichts der Kompetenz der Protagonisten einen mehr als anregenden Abend verspricht. Denn immerhin gilt Francis Hime als Urgestein des brasilianischen Bossa Nova. Der in Rio de Janeiro geborene Pianist, Komponist, Arrangeur und SĂ€nger zĂ€hlt zur ersten Generation der Komponisten, die auf Legenden wie Tom Jobim oder Baden Powell folgten. Der 73-JĂ€hrige schrieb unter anderem die Musik fĂŒr den Film „Donna Flor und ihre zwei EhemĂ€nner“ von Bruno Barreto und wurde 2011 fĂŒr einen Grammy nominiert. Nun prĂ€sentieren er, seine Frau, Wilner und Morello eine persönliche Auswahl von Songs. Lieder aus ihrem gemeinsamen Leben, von Eigenkompositionen ĂŒber Jobim bis zu Charles Chaplin, von Caetano Veloso bis Michel Legrand. Urlaubsfeeling!

Aktuelle CD:
AlmamĂșsica – Biscoitofino

 

Samstag, 27. April 2013, 20.30 Uhr   EUR 20.- / 15.- Rosario Giuliani Quintet & Joe Locke
Rosario Giuliani (as), Joe Locke (vib), Roberto Tarenzi (p), Daryll Hall (b), Joe LaBarbera (dr)

Rosario Giuliani

Joe Locke

Der italienische Star-Altsaxofonist Rosario Giuliani gehört mittlerweile zu den DauergĂ€sten im Neuburger „Birdland“. Nach 2011, 2010, 2008 und 2007 feiert er nun mit seinem mittlerweile fĂŒnften Gastspiel im Keller unter der Hofapotheke sogar ein kleines JubilĂ€um. Dass er sich im bayerischen Jazz-Mekka inzwischen ein Stammpublikum erspielt hat, liegt nicht zuletzt an seiner verblĂŒffenden Wandelbarkeit, die von lyrisch-impressionistischen Soundgirlanden bis hin zu energetischen AusbrĂŒchen voller Kraft und VirtuositĂ€t reicht. In einen seiner erklĂ€rten Lieblingsclubs bringt Giuliani diesmal einen der ganz Großen der amerikanischen Jazzszene mit: Der Vibrafonist Joe Locke zĂ€hlt zu den absoluten Trendsettern an diesem Instrument, ist ebenso flexibel wie sein europĂ€ischer Partner und spielte bereits mit Dizzy Gillespie, Grover Washington Jr., Kenny Barron, Dianne Reeves, Rod Stewart, den Beastie Boys (!), Ron Carter oder Randy Brecker. Eine wahre Legende sitzt mit Joe LaBarbera am Drumset. Immerhin gehörte der 65-JĂ€hrige dem letzten Trio des Piano-SĂ€ulenheiligen Bill Evans an. Er und Bassist Darryl Hall bereiten den rhythmischen Boden fĂŒr eine reizvolle Rezeptur aus mediterraner Leichtigkeit und köchelndem Postbop. Eine Mixtur, von der man eigentlich nie genug bekommen kann.

Aktuelle CD:
Lennie’s Pennies – Dreyfus FDM 36952/Soulfood

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