Birdland Jazz Club
Am Karlsplatz A52
D-86633 Neuburg
E-Mail: mail@birdland.de
Telefon: (0 84 31) 4 12 33
Wichtig: Platzreservierungen sind nur über die Website möglich!
Programm – Februar 2020
01. Feb Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Clovis Nicolas Quartet
Clovis Nicolas (b), Greg Hutchinson (dr), Steve Fishwick (tp), Dmitry Baevsky (as)
Kennen Sie Clovis Nicolas? Wenn Sie jetzt ratlos mit den Achseln zucken, dann befinden Sie sich durchaus in guter Gesellschaft. Denn den Namen des 36-jährigen französischen Bassisten haben bislang die wenigsten gehört, sein süffiges Spiel auf den vier Saiten liegt jedoch viel mehr Menschen im Ohr, als man gemeinhin glauben möchte. Auf dem Album „Hymne au Soleil“ der Belmondo Brothers beispielsweise, das 2004 drei Grammys kassierte, war Nicolas ebenso zu hören, wie an der Seite von Herbie Hancock, Brad Mehldau, Dee Dee Brigdewater, Aldo Romano, Jeremy Pelt, Stefano Di Battista, Eric Alexander oder Baptiste Trotignon. Der im ivorischen Abidjan geborene Ausnahmemusiker gehört zu jenen Tieftönern, die vom Großmeister des eleganten Walking-Bass, Ron Carter, protegiert wurden. Entsprechend souverän leitet Clovis Nicolas auch sein eigenes pianoloses Quartett mit dem Trompeter Steve Fishwick, dem Altsaxofonisten Dmitry Baevsky und dem famosen amerikanischen Schlagzeuger Greg Hutchinson. Dabei zollen die vier hauptsächlich der legendären „Freedom Suite“ des Saxofonisten Sonny Rollins Tribut, einem unvermindert aktuellen Werk, bei dem die Band enthusiastisch groovende Passagen nahtlos in freie Improvisationen überführt. Die Chance, einen der besten Bassisten der Welt kennenzulernen.

Aktuelles Album:
Freedom Suite Ensuite – Sunnyside SSC 1495/GoodToGo

07. Feb Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Kenny Washington Quartet
Kenny Washington (voc), Paul Kirby (p), Martin Zenker (b), Kim Minchan (dr)
Alle jene, die bereits bei seinem Debüt im November 2018 Augen- und Ohrenzeuge sein durften wissen längst, dass es sich bei Kenny Washington nicht etwa um den Schlagzeuger gleichen Namens handelt. Dieser Kenny hier singt, und wie! Aufgewachsen in New Orleans, der Wiege des Jazz, erprobte der 61-Jährige sein Organ erstmals als Gospel-Sänger in einer baptistischen Kirche. Nach dem Studium begleitete er unter anderem Ravi Coltrane, Roy Nathanson, Elvis Costello und Debbie Harry. Seine Stimme, die wie ein Brennglas die Ingredienzien des Swing, des Blues, des Pop, der Ballade und des Scat bündelt, begeisterte sogar Altmeister Mark Murphy. Der „Superman der Bay-Area-Jazzszene“ (San Francisco Chronicle) beherrscht die klassischen Gesangsstile von Ella Fitzgerald bis Sarah Vaughan und reichert sie mit Klangfarben von Stevie Wonder bis Donny Hathaway an. Die freie, spielerische Herangehensweise und seine über vier Oktaven reichende Stimme schlagen jeden Zuhörer in den Bann. Dass Washington, der wieder von dem Pianisten Paul Kirby, dem deutschen Bassisten Martin Zenker und dem Drummer Kim Minchan begleitet wird, dabei auch Soul-Evergreens wie „Sitting On The Dock Of The Bay“ von Otis Redding oder Hardbop-Klassiker wie „Moaninʼ“ zum Besten gibt, gehört zu den vielen Überraschungen an diesem ganz speziellen Abend.

Aktuelles Album:
Moanin-Live At Jazzhus Monmartre – Storyville/Membran

08. Feb Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Marc Copland Trio
Mark Copland (p), Drew Gress (b), Joey Baron (dr)
Art of Piano 213
MILANO, 24/04/2014 JOHN ABERCROMBIE & MARC COPLAND DUO BLUE NOTENELLA FOTO JOHN ABERCROMBIE & MARC COPLAND DUO FOTO:PRANDONI FRANCESCO
Wer Musik macht, der muss sich darin wohlfühlen. Keine Kompromisse, keine Kopien. Gerade im Jazz, dem Genre mit der größtmöglichen Freiheit, besitzt sie immer eine individuelle Note. Für einen stilbildenden Pianisten wie Marc Copland stellt dies sowieso die elementare Grundlage seines Schaffens dar. Gerade weil der 71-jährige New Yorker und immer wieder gerne gesehene Birdland-Gast nie den leichten Weg vorzog und stets seiner Linie treu blieb, gehört er heute zu den bedeutendsten Vertretern seines Faches. Hochsensibel, von jeder Regung seiner Umwelt beeinflusst: Augenkontakt, Körpersprache, Schwingungen, Stimmungen, Gerüche, Atmosphären, Lachen oder Zorn, Wärme oder Kälte, Harmonie oder Dissonanz. Dass sich Copland und seine Freunde Drew Gress und Joey Baron diesmal einige Gassenhauer der anspruchsvollen Popmusik zu Gemüte führen, überrascht nur auf den ersten Blick. Die Art, wie der Ausnahmepianist Themen wie „Cantaloupe Island“ oder die Beatles-Miniatur „And I Love Her“ unspektakulär seziert, analysiert und wieder zusammenbaut, das sucht ihresgleichen. Coplands einstige Lieblingsfarbe Grau ist längst einem matten Blau oder einem kräftigen Rubinrot gewichen. Neue Räume, neue Herausforderungen, für die Musiker wie die Zuhörer. Und abermals ein unvergessliches Klangerlebnis.

Aktuelles Album:
And I Love Her – Illusions Mirage 4004/NRW

14. Feb Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Sandro Zerafa „More Light“
Sandro Zerafa (g), Yonathan Avishai (p), Yoni Zelnik (b), Lukmil Perez-Herrera (dr)
Applaus-Konzert
Mehr Licht! Plakativer lässt die Intention des Gitarristen Sandro Zerafa hinsichtlich seine aktuellen Bandprojektes wohl kaum auf den Punkt bringen. Der 45-Jährige, in Frankreich lebende Malteser will seine Themen nicht im Dunkeln ausbrüten, sondern von der Sonne reifen und veredeln lassen. Dafür hat sich Zerafa ein offenes Ohr für den aktuellen Jazz der New Yorker Schule bewahrt. Dass Jazz global sein muss und nichts mit Begriffen wie völkisch, rein, national oder gar „America First“ am Hut hat, ergibt sich bereits aus der internationalen Besetzung der Band, mit den beiden aus Israel stammenden Mitgliedern, dem formidablen Pianisten Yonathan Avishai und dem feine Linien knüpfenden Bassisten Yoni Zelnik sowie dem temperamentvollen kubanischen Drummer Lukmil Perez-Herrera. Bei Sandro Zerafa darf Musik im Allgemeinen und Jazz im Besonderen ruhig grenzgängerisch sein und einen wohltuenden Kontrapunkt zum kulturidentitären Geschwätz europäischer Nationalisten, Populisten und Faschisten setzen. Der künstlerische Leiter des Malta Jazz Festivals agiert cool, huldigt elegant und würdevoll Jazzgiganten wie Eric Dolphy und zelebriert ausgelassen seine Liebe zu brasilianischen Musik. Alles in allem die perfekten Ingredienzien für einen Abend, die die verbindende Kraft des Jazz eindrucksvoll hervorheben.

Aktuelles Album:
More Light – Jazz & People JPCD 817001/Harmonia Mundi

15. Feb Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Walter Lang Trio
Walter Lang (p), Thomas Markusson (b), Magnus Öström (dr)
Art of Piano 214
Wer Walter Lang noch nicht kennt, der hat den Neuburger Jazzclub vermutlich noch nie von innen gesehen. Der 58-jährige Ausnahmepianist gehört zu den meist gebuchten Musikern in der 61-jährigen Geschichte des Birdlands und hinterließ auf dem Bösendorfer-Flügel ein unsichtbares Monogramm. Dies geschah im Laufe von zahllosen Gastspielen mit dem Full Moon Trio, Rick Hollander, Vocals-Stars wie Paula Morlenbaum, Philipp Weiss sowie Jenny Evans oder dem grandiosen Lee Konitz. Dass Lang nun wieder mit seinem Trio in den Hofapothekenkeller kommt, wo er 2006 für die Neuburger Barockkonzerte eine Live-CD einspielte, ist auch eine Verbeugung vor seiner Lebensleistung, die immer wieder neue Facetten und Überraschungen bereithält. Diesmal bestehen diese aus zwei neue Mitmusikern, beides Schweden, der eine ein guter alter Bekannter, der andere fast eine kleine Sensation. Mit dem Bassisten Thomas Markusson spielt Lang bereits seit geraumer Zeit. Dass nun freilich Magnus Öström, der legendäre Drummer des Esbjörn-Svensson-Trios (e.s.t.) bei ihm am Schlagzeug sitzt, zeigt, welch enormen Stellenwert der Pianist weltweit genießt. Die drei versprechen ein fesselndes Wechselspiel von Leidenschaft und spontaner Architektur, traumhaften Melodien und erregendem Interplay. Auf keinen Fall verpassen!

Aktuelles Album:
Trio Pure – Atelier Sawano AS167

Jazz im Audi Forum Ingolstadt
20. Feb Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Dominic Miller & Band
Dominic Miller (g), Santiago Arias (bandoneon), Nicolas Fiszman (b), Rhani Krija (perc), Mike Linkup (p, keybords)
Immer wenn der Name Dominic Miller im Zentrum eines Satzes steht, dann folgt hinter dem Komma beinahe automatisch der Zusatz „Sting“. Obwohl der 1960 in Buenos Aires geborene Gitarrist lange in der Band des englischen Superstars spielte, besitzt er längst auch einen klingenden Namen als anerkannter, hochkarätiger Begleiter. Die wenigsten verorten ihn jedoch mit dem Genre „Jazz“. Ein Missverständnis, das er seit geraumer Zeit mit seinen eigenen Projekten ausräumt. Hier spielt Miller das, was an der Seite von Popkünstlern im Schatten von Stimme und Lead-Melodie als Begleitung entweder fehlinterpretiert oder wahrscheinlich ganz überhört werden würde: das wirklich Wichtige. Wenn der 60-Jährige im vollen Ornat eines erstklassigen Quintetts (unter anderem mit dem aktuellen Sting-Bassisten Nicolas Fiszman und Bandoneon-Virtuose Santiago Arias) nach einem krankheitsbedingten Konzertausfall 2018 im Neuburger „Birdland“-Jazzclub nun ins Audi Forum Ingolstadt kommt, dann wird dieser Zusammenhang ganz besonders deutlich. Wo andere eine Melodiestimme forcieren und mit eigenen Soli ihr Können feiern, unterstreicht Miller mit sensiblem Fingeranschlag auf einer Konzertgitarre das Ineinander von Stille und Bewegung, die Folge der Klangfarben und Stimmungen. Dabei entstehen große Momente, in denen vor allem das intuitive Spielverständnis unter den Musikern eine faszinierende Sogwirkung entfalten kann.
21. Feb Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Dejan Terzic „Axiom“
Dejan Terzic (dr, comp), Bojan Zulfikarpašić (p, fender rhodes), Chris Speed (sax), Matt Penman (b)
Carlo Mombelli: The Prisoners of Strange European Edition Proben & Show © by Ulla C. BInder
Dejan Terzic verfügt über einen wohl klingenden Namen. Als der junge Schlagzeuger aus Nürnberg Mitte der 1990er Jahre seine Karriere startete und dabei auch hin und wieder im Neuburger „Birdland“ gastierte, da kannten ihn allenfalls ein paar wenige. Heute, mit 50 Lebensjahren, gilt der ECHO Jazz-Preisträger längst als Ausnahmeerscheinung in der nationalen Szene. Sein Geheimnis: Komplexe, vertrackte Rhythmen federleicht klingen zu lassen. Nur wenige Drummer beherrschen diese Kunst so vollkommen wie Terzic. Nicht nur als Instrumentalist legt der aus Bosnien-Herzegowina stammende Schlagzeuger Wert auf feine Nuancen. Auch als Arrangeur und Bandleader versteht er es, Dinge in eine perfekte Balance zu bringen. Die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition heben sich dabei auf. Je nach Situation ergänzen sich instrumentale Klangfarben zu einem harmonischen Ensembleklang oder stehen im bewussten Kontrast zueinander. Diese Qualität zeichnet vor allem sein Quartett „Axiom“ mit dem Saxofonisten Chris Speed, dem Pianisten Bojan Zulfikarpašić und dem Bassisten Matt Penmam, drei echten Schwergewichten der Jazzwelt, aus. Das Wichtigste dabei: Terzic’ Musik wirkt nie schwer verständlich, sondern nahbar, poetisch, verrückt und energiegeladenen. Wie ein Tanz mit dem Feuer.

Aktuelles Album:
Prometheus – CamJazz CAMJ 7908-5/Inakustik

22. Feb Sa | 20:30 Uhr | EUR 15,- / 10,- | Mainstream
Malletts & Friends „The Lady sings the Swing“
Bernhard Reitberger (vib), Angelina Siegert (voc, g), Christoph Zoelch (sax), Uli Schiekofer (b), Walter Bittner (dr)
Jazz aus der Region
Mallets & Friends ist Gruppenname und zugleich Programm der fünfköpfigen Jazzformation um den Neuburger Bernhard Reitberger. Im Lauf der Jahre hat sich die Band des leidenschaftlichen Jazzvibrafonisten für wechselnde Besetzungen geöffnet. So liegt es Reitberger, dessen Band ursprünglich als Projekt anlässlich der Bayerischen Theatertage in Ingolstadt ins Leben gerufen wurde, und der schon mit der (heute nicht mehr existierenden) Birdland Swing Band sowie der Formation JazzArt für einige unvergessliche Momente im Hofapothekenkeller sorgte, am Herzen, immer wieder mit anderen Musikern zusammenzuspielen. Auf diese Weise bleiben Mallets & Friends offen für Impulse und Anregungen, um Neues auszuprobieren. Wie schon 2018 hat sich Bernhard Reitberger auch diesmal wieder die durch verschiedene Auftritte im süddeutschen Raum für Aufsehen sorgende und mit einer hinreißenden Soulstimme ausgestattete Sängerin Angelina Siegert in die Band geholt. Reitberger, der Saxofonist Christoph Zoelch, der Bassist Uli Schiekofer und der Schlagzeuger Walter Bittner präsentieren an diesem Abend Songs und Instrumental-Arrangements aus dem Great American Songbook. Nach einer Reihe gelungener Auftritte im Birdland in den zurückliegenden Jahren freuen sich Mallett & Friends nun auf die Rückkehr in den Jazztempel „ihrer“ Heimatstadt.
28. Feb Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Oded Tzur Quartet
Oded Tzur (sax), Petros Klampanis (b), Nitai Hershkovits (p), Johnathan Blake (dr)
Applaus-Konzert
Es geht vor allem um den Sound, um den Gesamtklang des Ensembles. Wer das Erfolgsgeheimnis bekannter Musiker ergründen möchte, der kommt an Oded Tzur kaum vorbei. Er wird feststellen, dass der in New York lebende und in Tel Aviv geborene Tenorsaxofonist mit einer israelisch-griechisch-amerikanischen Combo um den Pianisten Nitai Hershkovits, den Bassisten Petros Klampanis und den Schlagzeuger Johnathan Blake jeden Ton abwägt, nichts zu viel, aber auch nichts zu wenig spielt, Raum zum Atmen lässt, spärlich und nuanciert die Themen ergründet und selbst elegischere Phasen ganz behutsam aufbaut. Die Noten scheinen zu schweben, schwerelos und doch jede am richtigen Platz, weshalb der junge Israeli auch dieser Tage seine Debüt beim vor allem für seinen außerordentlichen Klang berühmten Weltklasselabel ECM gibt. Es sind die Zwischenräume, die Tzur und seine Jungs unaufgeregt freilegen, diese reduzierte Vielfalt, mit der sie seine Originalkompositionen und den Elvis-Schmachtfetzen „Canʼt Help Falling In Love“ von innen zum Leuchten bringen. Dass Oded Tzur den indischen Bansurflöten-Meister Hariprasad Chaurasia bis ins Detail studiert hat, verleiht dem Sound dieses in jeder Hinsicht ästhetischen, außergewöhnlichen Konzertes eine ganz spezielle Note.

Aktuelles Album:
Here Be Dragons – ECM 2676/Universal

29. Feb Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Pelt – Cables – Washington
Jeremy Pelt (tp), George Cables (p), Peter Washington (b)
Was für ein Trio! Wenn Jeremy Pelt, George Cables und Peter Washington gemeinsam auf einer Bühne stehen, dann verzahnen drei Generationen Jazzgeschichte ihre kreativen Energien. Doch bei allen Altersunterschieden eint sie der Glaube an den „echten“ Jazz, die magischen Momente, die beim Aufeinandertreffen solcher Spitzenmusiker immer wieder entstehen und sowohl für das Publikum wie die Protagonisten selbst den Reiz solcher Gipfeltreffen ausmachen. Pelt, dieser in Neuburg bestens bekannte Spitzentrompeter, feilt auch mit 43 Jahren weiter unermüdlich an seiner Lesart der Jazztradition und vereint den Ton seiner Vorbilder Freddie Hubbard und Lee Morgan zu einem unverwechselbaren eigenen Stil. Pianist George Cables darf man mit Fug und Recht als lebende Jazzlegende bezeichnen, den Dexter Gordon entdeckte und ins Rampenlicht führte. Nach und nach wurde der 75-Jährige zu einem extrem gefragten Pianisten des Modern Jazz, der an der Seite von Art Pepper, Dizzy Gillespie, Art Blakey, Sonny Rollins und Max Roach zu Weltruhm gelangte. Bassist Peter Washington kam vom Rock über die Klassik zum Jazz, wo er sich ab 1986 als tragende Säule von Art Blakeys Jazzmessengers etablierte. Der 55-Jährige wirkte auf über 100 CD-Einspielungen mit. Die hohe Kunst der Vertraulichkeit – live und in voller Schönheit!

Aktuelles Album:
The Art Of Intimacy Volume 1 – High Note HCD 7334/ZYX

After Work Jazz Lounge – Februar 2020
… in der Bar und Lounge im Audi Forum Ingolstadt, Ettinger Straße
Beginn jeweils ab 18:00 Uhr, Eintritt frei!
After Work Jazz Lounge im Audi Forum Ingolstadt
06. Feb Do | 18:00 Uhr | Eintritt frei
Gentlemen’s SwingGroove
Basierend auf diesem langjährigen Erfahrungsschatz und der ungewöhnlichen instrumentellen Besetzung hat das Trio ihren eigenen Stil entwickelt. Der Trompeter Klaus Dallmeir hat lange Zeit in Berlin gelebt und war Nachfolger von Till Brönner im Berlin Jazz Quintett. Michael Gerle studierte Jazz Gitarre in Stuttgart und zählt zu den angesehensten Gitarristen im Augsburger Raum. Ihn und den Sänger Matthias Wolff verbindet eine langjährige Freundschaft. Sie waren bereits in den 90ern zusammen mit der Ray Cotton Band auf der Bühne.
After Work Jazz Lounge im Audi Forum Ingolstadt
13. Feb Do | 18:00 Uhr | Eintritt frei
Rudi Trögl Solo
In seinen Soloprogramm widmet sich der Ingolstädter Gitarrist und Jazzförderpreistäger von 1996 Kompositionen der Swing und Bossa Nova Ära. Darüber hinaus wird das Repertoire durch einige Bluestitel und Stücke von Pat Metheny und John Abercrombie ergänzt Er präsentiert damit einen kleinen Querschnitt der Jazzgitarrengeschichte auf verschieden Gitarren. Trögl, bekannt durch seine zahlreichen Duo- und Trioformationen, konnte man auch immer wieder Solo erleben. Auf der After Work Party wird es das erste Mal sein.
After Work Jazz Lounge im Audi Forum Ingolstadt
27. Feb Do | 18:00 Uhr | Eintritt frei
Carolyn Breuer – Andrea Hermenau
Lange Jahre hat Carolyn Breuer mit ihrem Vater Hermann Breuer die AFTER WORK JAZZ LOUNGE bereichert. Nun kommt sie mit einer neuen Besetzung. Feinfühlig und kraftvoll ertönt die Musik dieses Duos mit Carolyn und der Pianistin und Sängerin Andrea Hermenau. Die Mischung aus Saxofon und Stimme, die bisweilen wie ein Instrument eingesetzt wird, färbt die poetischen Kompositionen der beiden Musikerinnen in besonderer Weise und hat einen ganz eigenen Klang. Ein Abend, der zur Besinnlichkeit anregt!

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