Birdland Jazz Club – Das Programm

Wir zeigen Euch was in den nächsten Wochen im Birdland Jazz Club im Herzen der Neuburger Altstadt geboten wird. Monats-aktuell findet ihr hier das komplette Programm in der Übersicht mit allen Informationen zu Terminen und Acts.

PROGRAMM – NOVEMBER 2020
06. Nov Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
KURT ROSENWINKEL TRIO
Kurt Rosenwinkel (g), Dario Deidda (b), Greg Hutchinson (dr)
Es muss schwierig sein, nach der Generation Scofield-Frisell-Metheny eigene Duftmarken zu setzen. Kurt Rosenwinkel, Jahrgang 1970, hat die Herausforderung angenommen und gilt heute als der wichtigste Jazzgitarrist seiner Generation. Nach einem Jahrzehnt als Professor am Jazz-Institut Berlin treibt er seit 2016 wieder seine eigene Karriere voran. Dass der Mann aus Philadelphia dies immer noch von der deutschen Hauptstadt aus tut, erweist sich gerade in Krisenzeiten wie diesen als kluge Entscheidung. „Die USA wären vielleicht der bessere Ort für meine Karriere, aber in Deutschland kann ich viel besser leben“, sagt der Mann mit der Schiebermütze, der als enger Vertrauter von Gitarrengott Eric Clapton gilt und seit einigen Tagen 50 Jahre alt ist. Gemeinsam mit dem italienischen Bassisten Dario Deidda und Landsmann Gregory Hutchinson am Drumset taucht der Saitenzauberer bei seiner Rückkehr zum heißgeliebten Trioformat kopfüber in ein flirrendes Repertoire aus Standards und Eigenkompositionen ein. Dabei spürt jeder, warum nicht bloß „Mr. Slowhand“ von dieser fantasievollen, unverwechselbaren Synthese aus elektronischen und akustischen Elementen, diesem eigenwilligen harmonischen Ansatz, dieser genreübergreifenden Ästhetik und diesem enormen technischen Rüstzeug einfach fasziniert sein muss.

Aktuelles Album:
Angels Around – Heartcore 0634457008564/Edel

07. Nov Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
JERMAINE LANDSBERGER TRIO & PETER WENIGER
Jermaine Landsberger (p), Peter Weniger (ts), Markus Schieferdecker (b), Jean Paul Höchstätter (dr)
Die Zeiten sind längst vorbei, als über einem Konzert des Pianisten Jermaine Landsberger zwingend der Terminus „Gypsy Swing“ stehen musste. Inzwischen gilt der experimentierfreudige Tastenkünstler als eine Art Avantgardist der traditionellen europäischen Szene. In seinem Spiel finden sich gleich mehrere Einflüsse zu einem inzwischen unverkennbaren Persönlichkeitsstil vereint: die kraftvolle Linke von McCoy Tyner, der moderne Swing von Kenny Kirkland, die lyrische Verschlungenheit von Keith Jarrett und die elegantesten Errungenschaften des Gypsy Jazz. Der in Regensburg lebende Pianist fiel an der Seite von Randy Brecker, Bob Mintzer, Larry Coryell, Pat Martino, Harvey Mason oder James Genus durch sein kraftvolles wie melodisches Spiel an den Tasten auf, das er im Laufe der Jahre spürbar in Richtung Moderne verschob. Neben seinem neuen Trio um den fein strukturierenden Bassisten Markus Schieferdecker und den variablen Drummer Jean Paul Höchstätter (unter anderem festes Mitglied in der hr-Bigband) kehrt mit dem Hamburger Peter Weniger einer der profiliertesten Tenorsaxofonisten Europas in den Hofapothekenkeller zurück. Niemand vollführt den Balanceakt zwischen Tradition und Moderne, zwischen Emotionalität und hoher technischer Meisterschaft perfekter als diese vier Ausnahmekönner.

Aktuelles Album:
Gettin’ Blazed – Resonance Records RCD-1009

Jazz im Audi Forum Ingolstadt
12. Nov Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
FRANKFURT JAZZ CONNECTION
Wilson de Oliveira (saxes), Ralf Hesse (tp), Joe Gallardo (tb), Thilo Wagner (p), Martin Gjakonovski b), Thomas Cremer (dr)
COPYRIGHT V.WINKLER, 71155 ALTDORF
Als sich der Jazz im Nachkriegsdeutschland ganz allmählich Gehör verschaffte, klang er vor allem aus einer Stadt am lautesten: aus Frankfurt. Hier existiert der älteste Jazzclub Deutschlands (seit 1952) sowie das älteste, kontinuierlich stattfindende Jazzfestival der Welt (seit 1953), für Jahrzehnte war die Mainmetropole auch die erste Adresse für internationale und nationale Größen des Genres. Selbst wenn die „goldenen Zeiten“ vorüber sind, so gibt es in Frankfurt nach wie vor eine ganze Reihe vitaler Keimzellen, in denen es gehörig swingt. Als bestes Beispiel dafür steht die Frankfurt Jazz Connection, die bereits in den 1990er Jahren für Furore sorgte und sich 2006 wiedervereinigte. Damals wie heute für den Rhythmus zuständig: Thomas Cremer. Um den 71-jährigen Schlagzeuger haben sich mit dem Saxofonisten Wilson de Oliveira, dem Trompeter Ralf Hesse, dem Posaunisten Joe Gallardo, dem Pianisten Thilo Wagner und dem Kontrabassisten Martin Gjakonovski hochkarätige Instrumentalisten zusammengeschlossen, um den Jazz in verschiedenen Spielformen als zeitlose Kunstform zu präsentieren. Das Programm steht unter dem vielsagenden Motto „Our Favorite Things“ und beinhaltet die Vorlieben der beteiligten Musiker vom Blues bis zum Modern Jazz, vom Soul-Jazz der 1950er, dem Tango-Jazz bis zum Bossa Nova sowie neuen Kompositionen von Joe Gallardo und Ralf Hesse. Ein Abend für Feinschmecker.
13. Nov Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
ROSARIO GIULIANI – PIETRO LUSSU
„PARKER´S MOOD 100“
Rosario Giuliani (as), Pietro Lussu (p)
10. Birdland Radio Jazz Festival
Das passt: Ein Altsaxofonist und ein Pianist ehren den größten Bebop-Virtuosen aller Zeiten. Dass Rosario Giuliani seinem erklärten Vorbild und Impulsgeber Charlie Parker anlässlich dessen 100. Geburtstag ein musikalisches Denkmal baut und dazu mit seinem italienischen Landsmann Pietro Lusso auch noch einen versierten Pianisten mitbringt, der problemlos in die Rolle von Parkers Zeitgenossen Jay McShann schlüpfen kann, das verspricht einen Abend voller Genussmomente. Der italienische Star-Altsaxofonist Rosario gehört mittlerweile zu den Dauergästen im Neuburger „Birdland“ und hat sich im bayerischen Jazz-Mekka inzwischen ein Stammpublikum erspielt. Dies liegt nicht zuletzt an seiner verblüffenden Wandelbarkeit, die von lyrisch-impressionistischen Soundgirlanden bis hin zu energetischen Ausbrüchen voller Kraft und Virtuosität reicht. Für den aus dem italienischen Terracina stammenden 53-Jährigen, der in seiner bemerkenswerten Karriere bereits an der Seite von Randy Brecker, Kenny Wheeler, Bob Mintzer, Cedar Walton, Phil Woods, Enrico Rava, Donald Harrison, Enrico Pieranunzi oder Dado Moroni arbeitete, ist die Hommage auf „Bird“ ein Herzensprojekt. Er und sein 49-jähriger römischer Partner Pietro Lusso setzten dabei auf die magische Wirkkraft unvergesslicher Parker-Nummern sowie ihre individuelle Meisterschaft.

Aktuelles Album:
Love In Translation – Jando VVJ133/Gallileo MC

14. Nov Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
MULO FRANCEL – PAULO MORELLO TRIO
Mulo Francel (ts), Paulo Morello (g), Sven Faller (b)
10. Birdland Radio Jazz Festival
Intimer kann es in einem Trio kaum zugehen: Zehn Saiten und vier Saxofonklappen im inneren Einklang, nur aufeinander fixiert. Dazu drei Ohrenpaare, die jedes Geräusch in ihrer unmittelbaren Umgebung absorbieren, Töne anschlagen, ziehen oder über den Schalltrichter formen. Wenn all dies zu drei Ausnahmekönnern wie Mulo Francel, Paulo Morello und Sven Faller gehört, dann dürfen sich die Gäste im Neuburger „Birdland“ auf einen Abend der relaxten Superlative einstellen. Der Münchner Ausnahme-Tenorsaxofonist Mulo Francel ragt seit vielen Jahren mit seinem elegant-geschmeidigen Ton wie ein Leuchtturm aus der deutschen Szene heraus. Die hohe Schule der Improvisation verwebt sich bei ihm mit Vorlieben für Tango, mediterrane Musizierkunst und alteuropäische Melodien. Der 53-Jährige gehört zu den tragenden Säulen von Quadro Nuevo, einer der erfolgreichsten Formationen im Spannungsfeld zwischen Jazz und Weltmusik, die bereits zwei Mal den Echo Jazz als bester Live Act gewinnen konnte. Bei den „Quadros“ mischt seit kurzem auch Paulo Morello mit, eine der interessantesten Gitarrenstimmen der Szene, während Faller weithin als kontrastreichster, empathischer Bassist gilt. Den launigen Plaudereien dieser drei seelenverwandten Musiker zu lauschen, dürfte ein unvergessliches Erlebnis werden.

Aktuelles Album:
Mulo Francel: Crossing Life Lines – Fine Music FM 261/Edel
Quadro Nuevo: Mare – Fine Music 260/Edel

Stadttheater Neuburg
19. Nov Do | 20:30 Uhr | EUR 30,- / 20,- | Modern
STEFANO BOLLANI PIANO SOLO
Stefano Bollani (p)
10. Birdland Radio Jazz Festival
Wer an die Musik des Musicals „Jesus Christ Superstar“ denkt, der tut sich schwer, darin Assoziationen zum Jazz zu finden. Doch diese Rechnung gilt keinesfalls für Stefano Bollani. Genau 50 Jahre nach der Veröffentlichung des ursprünglichen Konzeptalbums präsentiert der großartige italienische Pianist seine eigene Version des Meisterwerks von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Erwarten darf man dabei jedoch keine reine Transkription für Solo-Piano. Mit der ausdrücklichen Erlaubnis, die zum Teil überaus populären Songs neu zu interpretieren, nähert sich Bollani ebenso respektvoll wie mutig den einzelnen Themen. Was im Musical noch bombastisch oder exaltiert daherkommt, das verwandelt der 47-jährige Florentiner in eine sensible, virtuose und jazznahe Struktur, ohne dem Original dabei seine Identität oder Melodie zu nehmen. Das tut er völlig frei und stützt sich auf verschiedene Traditionen, Genres, Stile und Einflüsse. Mit seinem ureigenen Humor, seiner bekannten Selbstironie sowie seinem sanften, tiefen, dichten Klaviersound erzählt Stefano Bollani die Geschichte der wunderbar starken und runden Figuren von „Jesus Christ Superstar“. Ein fürwahr meisterhafter und in vielen Konzertsälen umjubelter Weg, seine große Bewunderung für das Musical seiner Jugend auszudrücken. Nun auch im Neuburger Stadttheater!

Aktuelles Album:
Jesus Christ Superstar – Aldobar AL 1007V/Galileo MC

20. Nov Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | World
DANIELE DI BONAVENTURA QUARTET
Daniele di Bonaventura (bandoneon), Marcello Peghin (g), Felice Del Gaudi (b), Alfredo Laviano (perc)
Im Rahmen des 10. Birland Radio Jazz Festivals
Das Bandoneon, das oft mit dem Akkordeon verwechselt wird, ist eigentlich im Tango zu Hause. Doch Daniele di Bonaventura entführt seine Zuhörer nicht nach Argentinien – sondern nach Italien. Wie funktioniert das? Er wolle um keinen Preis wie andere klingen, Vergleiche etwa mit Astor Piazzolla, um jeden Preis vermeiden, betont der aus der Universitätsstadt Fermo bei Ancona stammende 54-Jährige, der zu den wichtigsten Jazzmusikern Italiens zählt. Dies gelingt di Bonaventura mit seinem aktuellen Projekt „Garofani Rossi“ (Rote Nelken) auf grandiose Weise. Dabei sammelt er Stücke der Widerstands- und Revolutionsbewegungen aus aller Welt. Die Idee dafür entstand, nachdem er „Bella Ciao“, das Lied der italienischen Partisanen-Bewegung, für sein Quartett „Band’Unión“ arrangiert hatte. Mit vielen anderen Volksliedern des Widerstands bereits vertraut, begann di Bonaventura, andere Stücke des Repertoires umzuschreiben, wobei die Auswahl auf rein musikalischen Kriterien basiert. Gewidmet ist „Garofani Rossi“ seinem Freund, dem Fotografen Mario Dondero, der mit seinen Bildern die wichtigsten sozialkulturellen Ereignisse der vergangenen 50 Jahre einfing und während des Zweiten Weltkriegs den italienischen Widerstand hautnah miterlebte. Eine musikalische Abenteuerreise mit einem großen Ziel: Freiheit.

Aktuelles Album:
Garofani Rossi – Tûk Music TUK 033/Edel

21. Nov Sa | 20:30 Uhr | EUR 0,- / 0,- | Modern
KATHRIN PECHLOF TRIO
Kathrin Pechlof (harfe), Christian Weidner (as), Robert Landfermann (b)
10. Birdland Radio Jazz Festival
In der fast 30-jährigen Geschichte des Hofapothekenkellers tauchten dort schon einige mehr als ungewöhnliche Instrumente auf: das Didgeridoo zum Beispiel, das Alphorn, die Ukulele, das Sousaphon oder das Cello. Nun verhilft die in München geborene und in Berlin lebende Musikerin Kathrin Pechlof einem weiteren Exoten zum Birdland-Debüt, nämlich der Harfe. Für das Saiteninstrument gibt es in der Geschichte des Jazz tatsächlich nur einen konkreten Bezugspunkt, nämlich Alica Coltrane, die Gattin des legendären Saxofonisten. Aber Pechlofs musikalischer Horizont endet mitnichten beim Jazz. Die Absolventin des Richard-Strauss-Konservatoriums, die ihre Karriere in renommierten Kammermusikensembles und Orchestern begann und mit bahnbrechenden Exkursen in die traditionelle wie die zeitgenössische klassische Musik, in die bayerische Volksmusik sowie zum Avant-Pop des Cosmic Groove Orchestras auf sich aufmerksam machte, gilt inzwischen als feste Größe in der modernen improvisierten Musik. Mit dem Altsaxofonisten Christian Weidner und dem Bassisten Robert Landfermann steckt sie immer wieder ihre Grenzen neu. Dabei entstehen kammermusikalische Welten von ruhiger Schönheit und zurückhaltender Eleganz – zum Ausklang des 10. Birdland Radio Festivals sogar live über den Äther zu bestaunen.

Aktuelles Album:
Toward The Unknown – Pirouet PIT3104/NRW

27. Nov Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
PABLO HELD TRIO & NELSON VERAS
Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr), Nelson Veras (g)
Kontraste, Farben, Interaktionen: Das sind Stichworte für Pablo Helds künstlerischer Orientierung. Musik, die nicht den schnellen Effekt sucht, sondern von feiner Struktur und tieferen Bedeutungen lebt. Etwas Lebendiges, Organisches, dem man in jeder Note die Inspiration und innere Anteilnahme der Musiker anmerkt. Meist spielen der Pianist und seine Partner Robert Landfermann (Bass) und Jonas Burgwinkel (Drums) ihre Konzerte als Trio in einem langen Bogen ohne Pausen zwischen den Stücken. Um Routinen zu vermeiden und sich stets musikalischen Klischees zu widersetzen, sucht das Trio immer wieder neue Herausforderungen. Deshalb erweitern sich die drei Kölner gerne zum Quartett, mal mit Jazzgrößen wie John Scofield, Lee Konitz oder Chris Potter, in ihrem 14. Trio-Jahr nun mit dem brasilianischen Gitarristen Nelson Veras. Der bürstet auf der klassischen Nylonsaitengitarre die oftmals introspektive Haltung der drei gehörig gegen den Strich und setzt so deren eigenwillige Harmonik und antizipierendes Zusammenspiel ein ums andere Mal unter Spannung. Den Ritterschlag erhielt er von Lionel Loueke, einem der größten Kollegen seiner Zukunft: „Nelson ist kein gewöhnlicher Gitarrist. Er spielt nie das Offensichtliche, sondern überrascht jeden mit seinen Ideen und seiner phänomenalen Technik.“ Ausprobieren!

Aktuelles Album:
Ascent – Edition EDN 1148/Membran

28. Nov Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
DUO SEIDL – BERG & DUO DEGEN – NADOLNY
Simon Seidl (p), Henning Berg (tb), Bob Degen (p), Matthias Nadolny (ts)
Der Faszination musikalischer Zwiegespräche erliegen immer wieder Musiker wie Zuhörer gleichermaßen. Der spontanen Kommunikation zweier Instrumente zuzuhören, sich von den Antworten auf emotionale, nachdenkliche oder wütende Fragen überraschen zu lassen oder einfach einem packenden Monolog (der in diesem Kontext den Namen „Solo“ trägt) zu lauschen, das gehört zu den spannendsten Momenten, die der Jazz bietet. Zum Abschluss eines bewegten November-Programms offeriert das „Birdland“ Neuburg zwei Duo der besonderen Art mit vier Musikern, die trotz verschiedener Herkünfte eine Menge Parallelen aufzuweisen haben. Der gebürtige Ingolstädter Pianist Simon Seidl konnte sich im Laufe des vergangenen Jahrzehnts einen hervorragenden Namen als wandelbarer Teamplayer, aber auch als Solist erwerben. Das Duo mit dem Posaunisten Henning Berg ermöglicht beiden, sich innerhalb von eigenen Stücken und Jazzstandards harmonisch und formal frei bewegen zu können, ohne den Kontext zu verlieren. Der amerikanische Tastenvirtuose, der längst zum alten europäischen Jazzadel gehört, zählt zu den Lieblingspianisten von Clubchef Manfred Rehm, aber auch vieler anderer Musiker. Er und der Tenorsaxofonist Matthias Nadolny verkörpern ein wunderbares Exempel für die intime Schönheit des Duo-Zaubers.

Aktuelles Album:
Henning Berg – Simon Seidl: The Garden – Klaeng 031 CD
Matthias Nadolny – Bob Degen: Youʼre My Everything – Klaeng 013 CD

AFTER WORK JAZZ LOUNGE – NOVEMBER 2020
… in der Bar und Lounge im Audi Forum Ingolstadt, Ettinger Straße
Beginn jeweils ab 18:00 Uhr, Eintritt frei!
After Work Jazz Lounge im Audi Forum Ingolstadt
05. Nov Do | 18:00 Uhr | Eintritt frei
PAUL BRÄNDLE – ANDREAS DOMBERT
Die beiden Jazzgitarristen Paul Brändle und Andreas Dombert treffen in der AFTER WORK JAZZ LOUNGE zum ersten Mal musikalisch aufeinander. Beide sind renommierte Vertreter der jüngeren deutschen Jazzgitarre, die sich in den verschiedensten Stilen auszudrücken .Der Regensburger Gitarrist Andreas Dombert arbeitete in den vergangenen Jahren mit Weltstars wie Pat Martino, Larry Coryell, Philip Catherine, Ulf Wakenius oder Airto Moreira.
Paul Brändle, geboren 1992, ist Preisträger des „Neuen Deutschen Jazzpreises“ und war Finalist beim europäischen Nachwuchs-Jazzpreis in Burghausen
After Work Jazz Lounge im Audi Forum Ingolstadt
19. Nov Do | 18:00 Uhr | Eintritt frei
DIETER KÖHNLEIN – RUDI ENGEL
Kammermusikalischer Jazz ist angesagt, wenn Ansbacher Pianist Dieter Köhnlein und der Würzburger Bassist Rudi Engel im Duo musizieren. Eine eingespielte, erfahrene Partnerschaft, die nirgendwo einfach nur nebenher läuft, sondern überall Aufmerksamkeit erregt. Musik zwischen sperrigem Blues und quirligem Latin Jazz, raffiniertem Neobop und subtilen Balladen. Erregend aber trotzdem auch entspannend.
After Work Jazz Lounge im Audi Forum Ingolstadt
26. Nov Do | 18:00 Uhr | Eintritt frei
STEPHAN HOLSTEIN-THOMAS STABENOW

 

Zwei Jazzindividualisten Stephan Holstein (Klarinette und Altsaxofon) und Thomas Stabenow (Kontrabass) treten in einen spannenden Dialog. Die “ Kunst des Duos” gehört zu den größten musikalischen Herausforderungen überhaupt. Hier treffen zwei profilierte Musiker aufeinander, die sich schon lange kennen. So wird ein Abend mit swingenden, oft selten gespielten Jazzstandards zu erwarten sein, mit passionierten Improvisationen, frisch dargeboten in einer eleganten Soundkultur. „Nur“ Kontrabass und Klarinette und sie klingen wie eine ganze Band.
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