Hommage an flämische Meister

Gerd Dengler stellt im Rathausfletz aus

Gerd Dengler, in Neuburg bekannt als langjähriger künstlerischer Leiter für Bildende Kunst im Rahmen der Neuburger Sommerakademie, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Flämischen Meister im Neuburger Schloss näher zu betrachten. Mit einem Augenzwinkern stellt er seine eigenen Werke den Themen der Meister gegenüber. Das Ergebnis dieses spannenden Aufeinandertreffens gibt es ab kommenden Sonntag, 16. Februar, im Neuburger Rathausfletz zu sehen. Dann öffnen sich die Pforten zur Ausstellung „Hommage an Flämische Meister in der Staatsgalerie im Schloss Neuburg an der Donau“.

So findet man z.B. neben einem Druck des Werkes von David Teniers d.J., „Der verlorene Sohn“, auf welchem die Familie die Rückkehr des Sohnes feiernd zu sehen ist, ein Werk von Dengler zur selben Thematik, aber einer anderen, ironischen dennoch prägnanten Darstellung.

Gottfried Knapp beschreibt das Werk Denglers mit folgenden Worten: „Das künstlerische Werk, das Gerd Dengler außerhalb der Akademie, also zuhause im Atelier geschaffen hat, ist, obwohl der äußere Anschein etwas ganz anderes vermuten lässt, noch viel entschiedener mit Werken der älteren Kunst und deren Werten verknüpft. Ja sowohl die Maltechnik als auch die Thematik der Denglerschen Bilder können als ironische Reaktionen auf die großen Themen und Persönlichkeiten der Kunstgeschichte, als drastisch-komische Resonanzen auf erhabene Meisterwerke gedeutet, verstanden und genossen werden.“

Die sehenswerte Ausstellung beginnt am Sonntag, 16. Februar um 11:30 Uhr im Beisein des Künstlers mit der Eröffnung in der Galerie im Rathausfletz. Die Schau läuft bis zum 15. März. Bei freiem Eintritt ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Donnerstag und Freitag von 17 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

Quelle: Stadt Neuburg an der Donau

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