Knallen und Böllern zum Jahreswechsel

In der Oberen Altstadt gilt striktes Feuerwerk-Verbot

Aufgrund des nahenden Jahreswechsels weist das Ordnungsamt der Stadt Neuburg darauf hin, dass das Abschießen von Feuerwerk nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt ist. Das Abbrennen von Feuerwerken (pyrotechnischen GegenstĂ€nden) ist unmittelbar in der NĂ€he von Kirchen, KrankenhĂ€usern, Kinder-, Pflege- und Altenheimen grundsĂ€tzlich verboten ( 23 Abs.1 SprengV).

Dies gilt insbesondere fĂŒr die Obere Altstadt. Aus GrĂŒnden des Brandschutzes und zur Vermeidung von möglichen Gefahrenpotentialen fĂŒr die zahlreichen denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€ude ist das Abbrennen von Feuerwerken in der Oberen Altstadt grundsĂ€tzlich strengsten untersagt ( § 24 Abs.2 SprengV). Der Kommunale Ordnungsdienst wird das Verbot ĂŒberwachen und Zuwiderhandlungen ahnden.

WĂ€hrend des Jahres gilt ein generelles Verbot, das sogar den Erwerb von Raketen & Co. mit einschließt. FĂŒr besondere AnlĂ€sse wie z.B. Hochzeiten oder JubilĂ€en kann das stĂ€dtische Ordnungsamt eine behördliche Ausnahmegenehmigung erteilen, die dann den Erwerb und die Verwendung von Feuerwerk möglich macht. Vorraussetzung dazu ist ein schriftlicher Antrag, der den genauen Ort, das Datum, die Uhrzeit, den Anlass und den Namen eines Verantwortlichen beinhaltet.

Mehr Informationen zum Thema bekommen alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger beim Sachgebietsleiter fĂŒr öffentliche Sicherheit und Ordnung, Markus Richter, unter Tel.: 08431 / 55-322 der per e-mail: ordnungsamt@neuburg-donau.de

Schließlich weist das Ordnungsamt darauf hin, dass die Verwendung von Feuerwerk ohne Genehmigung oder außerhalb der dafĂŒr bestimmten Zeit mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro belegt werden kann.

Zusatzinfo:

Feuerwerkskörper werden in vier Gefahrenklassen unterteilt. Zur Kategorie I. gehören die Feuerwerkskörper die das ganze Jahr ĂŒber verkauft werden dĂŒrfen, zum Beispiel Knallfrösche oder Wunderkerzen. In die Kategorie II. fallen Chinaböller, KanonenschlĂ€ge und kleinere Raketen. Sie dĂŒrfen nur drei Tage vor Silvester und ausnahmslos an VolljĂ€hrige verkauft werden.

Die Gefahrenklasse III. beinhaltet Feuerwerkskörper die nur an lizenzierte Pyrotechniker verkauft werden dĂŒrfen. Und bei der Kategorie IV. sind die Vorschriften noch etwas strenger. Die Sprengkörper, die zu dieser Gefahrenklasse gehören, sind die grĂ¶ĂŸten, ausschließlich fĂŒr Großfeuerwerke gedachten SprengsĂ€tze wie Kugelbomben und große Raketen.

GrundsĂ€tzlich sollte man darauf achten, dass man sein Feuerwerk von einem HĂ€ndler bezieht, der auch Feuerwerkskörper verkaufen darf. Zu groß ist die Unfallgefahr mit Feuerwerkskörpern die nicht sachgerecht hergestellt wurden, sei es um die LautstĂ€rke zu erhöhen, oder den optischen Effekt zu verbessern, oder sogar um Produktionskosten zu sparen. Privatpersonen ist es seit 2005 in Deutschland sogar verboten, Feuerwerkskörper zu importieren. Dies dĂŒrfen nur lizenzierte Fachbetriebe tun.

Quelle: Stadt Neuburg an der Donau

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