Mikrozensus 2019 im Januar gestartet

Interviewer bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2019 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bev├Âlkerung, durchgef├╝hrt. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts f├╝r Statistik werden dabei im Laufe des Jahres rund 60 000 Haushalte in Bayern von besonders geschulten und zuverl├Ąssigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrer Wohnsituation befragt. F├╝r den ├╝berwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.

Im Jahr 2019 findet im Freistaat wie im gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine gesetzlich angeordnete Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bev├Âlkerung, statt. Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen ├╝ber die wirtschaftliche und soziale Lage der Bev├Âlkerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt. Der Mikrozensus 2019 enth├Ąlt zudem noch Fragen zur Krankenversicherung. Neben der Zugeh├Ârigkeit zur gesetzlichen Krankenversicherung nach Kassenart werden auch die Art des Krankenversicherungsverh├Ąltnisses und der zus├Ątzliche private Krankenversicherungsschutz erhoben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage f├╝r zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb f├╝r alle B├╝rger von gro├čer Bedeutung.

Wie das Bayerische Landesamt f├╝r Statistik weiter mitteilt, finden die Mikrozensusbefragungen ganzj├Ąhrig von Januar bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund 60 000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsverfahren insgesamt f├╝r die Erhebung ausgew├Ąhlt wurden, w├Âchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.

Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfahren ist aufgrund des geringen Auswahlsatzes verh├Ąltnism├Ą├čig kosteng├╝nstig und h├Ąlt die Belastung der B├╝rger in Grenzen. Um jedoch die gewonnenen Ergebnisse repr├Ąsentativ auf die Gesamtbev├Âlkerung ├╝bertragen zu k├Ânnen, ist es wichtig, dass jeder der ausgew├Ąhlten Haushalte auch tats├Ąchlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund besteht f├╝r die meisten Fragen des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar f├╝r bis zu vier aufeinander folgende Jahre.

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gew├Ąhrleistet. Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ank├╝ndigen und sich mit einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszuf├╝llen und per Post an das Landesamt einzusenden.
Das Bayerische Landesamt f├╝r Statistik bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres 2019 eine Ank├╝ndigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhe-bungsbeauftragten zu unterst├╝tzen.

Quelle: Stadt Neuburg an der Donau

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