“Neapel im barocken Glanz” – Die 66. Neuburger Barockkonzerte vom 10.10. bis 13.10.2013

Das Neuburger Klassikfestival ĂŒberzeugt zeit Jahrzehnten mit spannungsreichen Programmen und KĂŒnstlern. In diesem Jahr fĂŒhrt uns die Entdeckungsreise der Neuburger Barockkonzerte nach Italien. Unter dem Motto “Neapel im barocken Glanz” wird eine reizvolle, wenn auch konzentrierte Reise durch die italienische Musikwelt geboten.

Die 66. Neuburger Barockkonzerte finden statt vom 10.10. bis 13.10.2013 und versprechen wieder ein qualitativ hochwertiges und spannendes Programm – neben bekannten KlĂ€ngen und Werken werden Sie auch weniger bekannte Kompositionen zu hören bekommen.

Das Programm

Donnerstag, 10.10.2013, 20:00 Uhr, Ottheinrichsaal Schloß Neuburg

From Venice to Naples – An Italian Baroque Carnival

Eintrittspreis: 25 €

Kompositionen von Antonio Vivaldi, Arcangelo Corelli,
Diego Ortitz, Alessandro Scarlatti, Francesco Durante
und Salvatore Lanzetti

Red Priest Ensemble
Piers Adams, Flöten & Leitung
Julia Bishop, Violine
Angela East, Violoncello
David Wright, Cembalo

Vier kreative Musiker spielen atemberaubend rasant, verkleiden sich und entfĂŒhren das Publikum in ein neubarockes Spektakel. Das 1997 von Piers Adams gegrĂŒndete Ensemble wurde nach dem rothaarigen Priester und Barockkomponisten Antonio Vivaldi benannt und nimmt eine absolute Sonderstellung im Bereich der Alten Musik ein – mit ihrem eigenwilligen, frechen und gleichzeitig höchst virtuosen Interpretations- und AuffĂŒhrungsstil gehen sie seit GrĂŒndung stets eigene Wege. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, Barockmusik zeitgemĂ€ĂŸ einem heutigen Publikum in teils unkonventionellen BĂŒhnenshows nahezubringen. Dabei bemĂŒht sich Red Priest nicht – wie es zahlreiche andere Barock-Formationen seit Jahren tun – um einen möglichst authentischen Klang. Hier stehen das Experiment, die Improvisation und vor allem das VergnĂŒgen an der Musik im Vordergrund.
Die internationale Fachpresse beschreibt das britische Ensemble Red Priest als „visionĂ€r“ und „fesselnd“, vergleicht das Quartett mit den Rolling Stones, Jackson Pollock oder dem Cirque du Soleil und spricht von echtem Barock’n Roll. Nicht allein dem „Originalklang“ der Barockmusik ist das Ensemble Red Priest auf der Spur, sondern der „wahren Bedeutung“ des Begriffs „Barock“ – dem Bizarren, IrregulĂ€ren, dem „Stylus phantasticus“ im allerwörtlichsten Sinne
 Beispielhaft dafĂŒr ist die bizarre, dunkle AtmosphĂ€re des Konzertes „La Notte“ von Antonio Vivaldi, das nicht zufĂ€llig das Programm eröffnet. Im Verlauf des Abends werden weitere mitreißende, ungewöhnlich modern anmutende Werke der Barockliteratur von Komponisten wie Giovanni Paolo Cima, Andrea Falconieri, Dario Castello und Salvatore Lanzetti erklingen.

Freitag, 11.10.2013, 20:30 Uhr, Birdland Jazz Club

Jazzquitar stories

Eintrittspreis: 20 € / 15 €

Howard Alden & Helmut Nieberle, Jazzgitarren

Zwei Meister, ein deutsch-amerikanisches Gitarrenduo, das entspannt und spielfreudig, auf zwei siebensaitigen Instrumenten „neapolitanische Geschichten“ erzĂ€hlen:
Howard Alden (New York) gehört zu den weltweit fĂŒhrenden Jazzgitarristen in der Garde der „Great American Guitars“. Viele Auszeichnungen hat er mit seinem virtuosen, harmonisch ausgefeilten Spiel auf der 7-saitigen Jazzgitarre bekommen, vier Mal den Downbeat Critic’s Poll. Mehrere CDs, aufgenommen mit dem Altmeister der 7-Strings, George van Eps, zĂ€hlen inzwischen zu den Jazzklassikern. Ein Highlight ist auch seine Einspielung des Soundtracks zu Woody Allen’s Film „Sweet and Lowdown“.
Helmut Nieberle (Regensburg) ist in Europa einer der wenigen Jazzgitarristen, die sich seit mehr als 20 Jahren der 7-Saitigen verschrieben haben. Auch er ein preisgekrönter Musiker, der als Komponist, Arrangeur und mit seinen Bands von sich Reden macht. In allen Besetzungen, vor allem aber im Duo zeichnet sich sein Spiel durch einfĂŒhlsame Begleitungen, spontane Interplays und Soli aus, in denen seine zwei Inspirationsquellen stets hörbar zum Ausdruck kommen: das MusikstĂŒck, dem sich die Spieler gerade widmen und der einmalige musikalische Augenblick, in dem sich das alles gerade ereignet.
Mit ihren Improvisations- und Interplay-KĂŒnsten zaubern die beiden Jazzgitarristen aus Werken barocker Komponisten nie zuvor gehörte Interpretationen. Howard Alden und Helmut Nieberle haben die Kunst des Zusammenspiels so intensiv perfektioniert, dass kaum mehr ein Beispiel zu nennen wĂ€re, an dem sie gemessen werden könnten, es sei denn, sie wĂŒrden selbst als solches Verwendung finden. Es ist mehr als beeindruckend, wie sie in verschachtelten SololĂ€ufen ein virtuoses KabinettstĂŒckchen ans andere setzen, wie sie einander die BĂ€lle zuspielen, weitaus mehr hörbar machen als tatsĂ€chlich an Noten erklingt, Akkorde, BasslĂ€ufe, Soli, Duette und die Kunst des Zuhörens in innigem Miteinander auf höchstes Gitarrenniveau fĂŒhren.

Samstag, 12.10.2013, 20:00 Uhr, Kongregationssaal Neuburg

Dramma

Eintrittspreis: 25 € / 20 € / 15 €

Arien und Instrumentalmusik von Leonardo Leo,
Johann Adolf Hasse, Nicola Porpora und Giovanni
Battista Pergolesi

Simone Kermes
Orchester La Magnifica ComunitĂ 
Enrico Casazza, Leitung

Simone Kermes kommt aufgrund ihres großen Erfolges vor vier Jahren mit ihrem neuen Programm „Dramma“ erneut zu den Neuburger Barockkonzerten.
Ihr Programm ist eine Zeitreise ins goldene Zeitalter des Belcanto. Dabei entwirft sie mit Arien von Leonardo Leo, Johann Adolf Hasse, Nicola Porpora und Giovanni Battista Pergolesi, ein klingendes Bild der Komponisten der „Neapolitanischen Schule” und liefert ein beeindruckendes Zeugnis der technischen Meisterschaft der Kastraten.
Simone Kermes, vom ECHO Klassik zur SĂ€ngerin des Jahres 2011 gekĂŒrt, ist international eine der gefragtesten Soprane im dramatischen Koloraturfach, das die volle Bandbreite ihres außergewöhnlichen Stimmumfangs zur Geltung bringt. Neben ihrer musikalischen Perfektion ist es vor allem ihre besondere Ausstrahlung, mit der sie ihr Publikum in den Bann zieht: Wenn Simone Kermes ihre Arien singt, dann rockt und swingt die BĂŒhne und man kann es kaum anders als mit Vokabeln des Jazz ausdrĂŒcken: es groovt!
FĂŒr ihre temperamentvollen und unkonventionellen Interpretationen ist sie berĂŒhmt und dabei bleibt sie in allen ihren Darbietungen ganz sie selbst. Simone Kermes hat keine BerĂŒhrungsĂ€ngste mit der Sinnlichkeit des Barock, genießt jede Note und reißt ihr Publikum dabei mit. Begleitet wird ihr Konzerte vom Orchester „La Magnifica Comunità“ unter der Leitung von Enrico Casazza.

Sonntag, 13.10.2013, 17:00 Uhr, Provinzialbibliothek

RaritÀten des neapolitanischen Barock

Eintrittspreis: 25 €

Kompositionen von Emmanuele Barbella, Nicola Antonio Porpora, Carlo Ambroggio Lonati, Leonardo Vinci und Francesco Mancini

Rebekka Hartmann, Violine
Olga Watts, Cembalo

Rebekka Hartmann gehört zweifellos zu den fesselndsten Musikern ihrer Generation. Sie zĂ€hlt technisch und tonlich heute zu den Besten ihres Fachs. Im Umgang mit den barocken Meisterwerken beweist die MĂŒnchnerin nicht nur geigerische Delikatesse, sondern auch feines stilistisches GespĂŒr. Rebekka Hartmann hat sich fĂŒr die Neuburger Barockkonzerte nach Italien, nach Neapel aufgemacht und dabei wunderbare Musik fĂŒr Violine gefunden, eine Musik die sehr spannend und zugleich farbenreich, transparent und elegant ist.
FĂŒr ihre CD „The Birth of The Violine” erhielt Rebekka Hartmann den ECHO KLASSIK 2012 in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres”. Die barocken Werke deutscher, italienischer und französischer Komponisten sind bis auf wenige Ausnahmen Weltersteinspielungen. Rebekka Hartmann spielt auf einer Antonio Stradivari aus seiner frĂŒhen Schaffensperiode (1675).

Ihre Partnerin ist Olga Watts am Cembalo. Die gebĂŒrtige Moskauerin studierte Klavier und Musikwissenschaft am Konservatorium ihrer Heimatstadt sowie Cembalo, Hammerklavier und Generalbass an der Hochschule fĂŒr Musik und Theater MĂŒnchen. Seit April 2005 ist sie als Lehrbeauftragte fĂŒr Korrepetition Historischer AuffĂŒhrungspraxis in MĂŒnchen und seit 2010 fĂŒr dasselbe Fach am Mozarteum Salzburg tĂ€tig .

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‱ Birdland Jazz Club Neuburg

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mail@birdland.de, www.birdland.de

Eintrittspreise
Die Eintrittspreise verstehen sich
zuzĂŒglich 10 % VorverkaufsgebĂŒhr.

ErmĂ€ĂŸigungen
‱ 20 % Nachlass mit Ehrenamtskarte
‱ 30 % Nachlass mit goldener Ehrenamtskarte
‱ SchĂŒler, Studierende, Auszubildende, Zivil- und Wehrdienstleistende (jeweils bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres) erhalten 50 % ErmĂ€ĂŸigung. Die Konzertkarte ist nur in Kombination mit dem ErmĂ€ĂŸigungsnachweis gĂŒltig. DieseErmĂ€ĂŸigung gilt nicht fĂŒr das Jazzkonzert am 12.10.2013.

KartenrĂŒckgabe
KartenrĂŒckgabe und -tausch sind nicht möglich. Besetzungs- und ProgrammĂ€nderung sowie SpielstĂ€ttenverlegung sind nicht beabsichtigt und berechtigen nicht zur KartenrĂŒckgabe. Bild- und Tonaufnahmen (Film-, Video- oder Fotoaufnahmen) sind bei allen Konzerten grundsĂ€tzlich untersagt.

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